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Galileo Computing - Bücher zur Programmierung und Softwareentwicklung
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Einstieg in VB.NET von René Martin
- Für Programmiereinsteiger -
Einstieg in VB.NET
gp Kapitel 1 Die Grundlagen
  gp 1.1 Nach der Installation
  gp 1.2 Der erste Start
  gp 1.3 Das erste Formular
  gp 1.4 Eigenschaften
    gp 1.4.1 Regeln für Namen
    gp 1.4.2 Die Eigenschaften
  gp 1.5 Die Toolbox
  gp 1.6 Das Meldungsfenster
    gp 1.6.1 Die Code-Eingabe für die MessageBox
    gp 1.6.2 Ein Wort zum »alten« Visual Basic
    gp 1.6.3 Die Code-Eingabe allgemein
  gp 1.7 Ein Textfeld
  gp 1.8 Texte verketten
  gp 1.9 Andere Zeichen
    gp 1.9.1 Noch ein Wort zum Code-Tippen
    gp 1.9.2 Ein Wort zur Syntax
  gp 1.10 Variablen
  gp 1.11 Ein theoretischer Exkurs: Werte- und Referenztypen
  gp 1.12 Zuweisen von Werten an Variablen
  gp 1.13 Verzweigungen
  gp 1.14 Einige Hilfen für den Benutzer
    gp 1.14.1 Setze den Cursor in ein Textfeld
    gp 1.14.2 Ok und Abbrechen
    gp 1.14.3 Die Reihenfolge der Steuerelemente
  gp 1.15 Ein zweites Textfeld
    gp 1.15.1 Vergleiche
  gp 1.16 Rechnen in Basic
  gp 1.17 Optionsfelder
    gp 1.17.1 Schnell und ordentlich mehrere Steuerelemente platzieren
  gp 1.18 Ein zweites Gruppenfeld
  gp 1.19 Dynamische Steuerelemente
  gp 1.20 Das Ereignis »Klick«
  gp 1.21 Prozeduren
  gp 1.22 Ein theoretischer Exkurs: Prozeduren
  gp 1.23 Module
  gp 1.24 Ein theoretischer Exkurs: Objekte, Eigenschaften und Methoden
    gp 1.24.1 Objekte
    gp 1.24.2 Methoden
    gp 1.24.3 Eigenschaften
  gp 1.25 Zusammenfassung


Galileo Computing

1.21 Prozeduren  toptop

Damit scheint der Kaffeeautomat fertig. Halten wir dennoch kurz inne und überlegen, wie man ihn noch weiter verfeinern könnte. Es ist sehr unschön, dass sich hinter mehreren Steuerelementen der gleiche Code befindet. Deshalb könnte man den Code, der mehrmals verwendet wird, auslagern. Dies geschieht in einer so genannten Prozedur. Am Ende des Codes (vor End Class) befindet sich beispielsweise die Prozedur:

Private Sub Ein()
   chkMilch.Enabled = True
   chkZucker.Enabled = True
End Sub

Sie wird nun aufgerufen:

Private Sub optKaffee_CheckedChanged(ByVal _
sender As System.Object, ByVal e As _
System.EventArgs) Handles _
OptKaffee.CheckedChanged
   Call Ein()
End Sub

Analog funktioniert dies auch für das Ausschalten:

Private Sub Aus()
   chkMilch.Enabled = False
   chkZucker.Enabled = False
   chkMilch.Checked = False
   chkZucker.Checked = False
End Sub

Die folgende Prozedur wird vom Wasser und von der Cola aus aufgerufen:

Private Sub optCola_CheckedChanged(ByVal _
sender As System.Object, ByVal e As _
System.EventArgs) Handles OptCola.CheckedChanged
   Call Aus()
End Sub

Noch eleganter wäre es, wenn nicht zwei Prozeduren, sondern lediglich eine verwendet würde, um die Felder ein- beziehungsweise auszuschalten. Eine Reihe von Möglichkeiten steht zur Verfügung – es sollen lediglich einige gezeigt werden. Man könnte eine globale Variable deklarieren:

Dim fSchalter as Boolean

Nun wird für Kaffee, Tee und Wasser eingeschaltet:

Private Sub optKaffee_CheckedChanged(ByVal _
sender As System.Object, ByVal e As _
System.EventArgs) Handles _
optKaffee.CheckedChanged
   fSchalter = True
   Call EinAus()
End Sub

Die beiden anderen Buttons setzen die Variable auf False:

Private Sub optCola_CheckedChanged(ByVal _
sender As System.Object, ByVal e As _
System.EventArgs) Handles OptCola.CheckedChanged
   fSchalter = False
   Call EinAus()
End Sub

Die modifizierte Prozedur EinAus sieht dann wie folgt aus:

Private Sub EinAus()
   If fSchalter = True Then
      chkMilch.Enabled = True
      chkZucker.Enabled = True
   Else
      chkMilch.Enabled = False
      chkZucker.Enabled = False
      chkMilch.Checked = False
      chkZucker.Checked = False
End If
Abbildung

Abbildung 1.38   Nun gibt es keine Cola mit Milch!

  

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